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Nietzsche und die Anarchie

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Nietzsche und die Anarchie

Können wir in dieser Welt der Herrschaft und der Unterdrückung frei und glücklich leben? Ein Vorschlag Nietzsches ist: Statt uns vor Auseinandersetzungen und Kämpfen in Phantasiewelten und imaginäre Vorstellungen der Zukunft zu flüchten, können wir das Leben bekräftigen – jetzt und hier. Mit all seiner Gewalt, Grausamkeit und Einsamkeit; aber auch all seinen Begegnungen der Zärtlichkeit, Wildheit, Freude und all seinen Möglichkeiten.

Der erste Teil dieses Buches ist ein Streifzug durch Nietzsches Philosophie des individuellen Selbst-Erschaffens. Er beginnt mit seiner radikalen Philosophie der Triebe. Eine Philosophie, die Menschen immer als multipel und immer als offen für Veränderung betrachtet. Und arbeitet sich dann durch einige seiner Ideen um beim Bild des ›freien Geistes‹ anzukommen. Einem Individuum das sich gegen die Normen der Herde stellt und neue Werte erschafft.

Der zweite Teil baut auf diesen Ideen auf und bedient sich bei anderen, aktuelleren Denker*innen um eine Ontologie für den sozialen Krieg zu entwickeln; ein Rahmenwerk für eine Denken in Beziehungen von Konflikt und Affinität, Macht und Herrschaft.

Dieses Buch kann als Einleitung in Nietzsches Denken gelesen werden. Doch ist es keine wissenschaftliche Arbeit, sondern eine Wanderung durch Nietzsches Ideen, von denen einige uns als Waffen und Werkzeuge zur Selbst-Transformation und im sozialen Kampf dienen können.

Es geht hier nicht um philosophische Gelehrsamkeit. Wir können versuchen uns selbst besser zu verstehen, die Welt die uns umgibt und die Beziehungen der Herrschaft die in ihr wirken zu analysieren um unseren Handlungen die nötige Wirksamkeit zu verschaffen. Doch letztendlich bleibt jede Rebellion immer ein Spiel mit dem Glück – ein Würfelwurf . (Verlagstext)

 

309 S., kartoniert

 10,00

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