Astrid Proll / Boris von Brauchitsch
Zwischen Sturm und Stille. Wie ich der RAF entkam

»Sie kennen mich von einem Fahndungsplakat.« Astrid Proll wird die RAF nicht los. Als Gründungsmitglied der Roten Armee Fraktion gehörte sie zu den prägenden Figuren der frühen 1970er-Jahre. Nun erzählt sie erstmals ihre ganze Geschichte: die Geschichte eines jungen Mädchens, das sich zu anderen Mädchen hingezogen fühlt, früh spürt, dass es nicht der gesellschaftlichen Norm entspricht, und sich beharrlich ein eigenes Leben erfindet. Proll berichtet von ihrem Weg in die RAF, die ihr vorübergehend eine Wahlfamilie bietet, von Aufbruch, Radikalisierung, Illegalität und den Bildern, die politisch treffen können »wie Schüsse«. Sie reflektiert die Motive ihrer Generation, ihre Irrtümer und blinden Flecken, und erzählt zugleich von den Orten, an denen sie Halt fand: in London, wo sie untergetaucht als Automechanikerin arbeitete, und später, nach ihrer Haftzeit, als Bildredakteurin in der internationalen Fotoszene. (Verlagstext)

 

matthes & seitz, 200 S., gebunden

 25,00

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