Rudolf Proske
Dem Pulver seine Zeit

Mit Rudolf Proske belebt der Weissbooks Verlag eine deutsche Underground-Hoffnung, die Mitte der 90er-Jahre, nach genialischen Anfängen, mit dem Literaturbetrieb abgeschlossen hatte und Lkw-Fahrer wurde. Nur Eingeweihte kannten die wenigen veröffentlichten Romane (etwa den grandiosen »Jack«), Erzählungen (den so schmalen wie brachialen Band »Unverschämt«) und Gedichte (fünf Bändchen im Selbstverlag und unzählige Anthologie- und Zeitschriftenbeiträge). Für sie war Proske der einzig ernstzunehmende Bukowski-Nachfahre. Nun hat er den Schrank durchwühlt und seine liebsten lyrischen Werke aus der schlechten alten Malocher- und Abhänger-Zeit zusammengestellt. Auch ein paar neue Gedichte hat er dazugesellt, und selbst die sind in jeder Hinsicht gute alte Schule.  (Verlagstext)

 

 

 

 

Weissbooks, 112 S., gebunden

 20,00

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