Markus Mohr / Klaus Viehmann (Hg.)
Spitzel

Herrschaft lässt sich nicht durch die Wirkung von Spitzeln erklären. Aber es gibt sie und Polizeien und Geheimdienste versuchen sehr wohl, den Lauf der Geschichte und den Weg emanzipatorischer Bewegungen zu beeinflussen.
Ak­ti­vist:innen haben Grund zu der Annahme, in den Wir­kungsbereich von Spitzeln zu geraten. In all ihren Erschei­nungsformen können die sehr zahlreich sein, es waren in den letzten Jahrzehnten hunderte, die auf Bewe­gungen, Parteien und Einzelne angesetzt wurden. Nicht alle waren gut platziert, nicht alle waren effektiv, aber auch nur die al­lerwenigsten sind bekannt geworden. Zu den angeworbe­nen V-Personen kommen seit einiger Zeit »Spycops«, ver­deckte Ermittler:innen, deren Einsatz heute standartisierte Praxis des Staatsschutzes ist. Ein fun­diertes Wissen über V-Personen, Spycops und Mög­lichkeiten ihrer Demaskierung hilft gegen Paranoia ebenso wie gegen Naivität. (Verlagstext)

immergrün, 368 S. kartoniert

 15,00

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