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Belletristik > Miron Zownir: Parasiten der Ohnmacht

Miron Zownir: Parasiten der Ohnmacht

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Mox & Maritz 180 S., Gebunden

Ich dachte an die Invaliden, Scharen von Kindern und Würstchen fressenden Eintagsfliegen in Disneyland, die sich an dem sterbenden Hans Wurst aufgegeilt hatten. Das patentierte Gewinsel einer moralischen Null, die Kopien von den Eiterbeuteln der Menschheit machte und an die Armen verschenkte. Die Epigonen der großen Hungerleider, die durch die Dörfer zogen und selbstgemachte Marmelade verkauften. Den Geier über dem Kadaver eines längst vergessenen Mordes, für den man den falschen aufgehängt hatte. Die letzte Illusion am Straßenrand einer geschlechtslosen Stadt, wo an alkoholfreien Feiertagen geheimnisvolle Missgeburten mit jugendlichen Selbstmordkandidaten Fußball spielen. Wie einer, der immer den Fernseher an hat und sich über die Sendungen aufregt. Und ich setzte mich neben die Null, auf die Badewanne im Klo nund machte Notizen: Der erste Februar. Draußen liegt Schnee. Die Straßen sind leer. Die Stimmung ist prima. (Verlagstext)

Miron Zownir  Belletristik

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